Über die Gründerin der Munich Mountain Girls

Eine Münchner Community aus berg-begeisterten Frauen
christine-prechsl-munichmountaingirls

Hallo! Ich bin Christine, 33 Jahre alt und habe die Munich Mountain Girls Community Ende 2016 gegründet.

Auf Instagram begann alles: mein Vorstellen berg-begeisterter Münchner Frauen mit ihren neuesten Bergabenteuern. Und weil diese Mountain Girls viel zu erzählen haben, gibt es zusätzlich Interviews inklusive persönlicher Tourentipps und Tourenberichte im Magazin.

Ich möchte Frauen vereinen, damit sie sich gegenseitig zu neuen Abenteuern inspirieren, wertvolle Erfahrungen austauschen und neue Berg-Freundinnen finden.

Komm dazu einfach in die Munich Mountain Girls Gruppe auf Facebook! Dort kannst du dich mit mittlerweile über 1.600 Frauen verbinden...

Aus Liebe zum Berg und den vielen aktiven Frauen!

Christine
@christine_pre  | @munichmountaingirls

 

N E W E S T A D V E N T U R E S

G E T T O K N O W M E

In welchem Stadtteil fühlst du dich am meisten zuhause und warum?

Ich wohne seit 2007 in München, erst in der Au, dann in Schwabing - und seit 2012 (endlich) in Thalkirchen! Das beste Naturviertel in München mit der höchsten Dichte an wanderlustigen Menschen, schönsten Lauf- & Rennradstrecken  - und in unmittelbarer Nähe zu den wichtigsten Autobahnen A8 und A95.

Zum persönlichen Glück fehlt mir dort nur noch die (bezahlbare) Erdgeschoss-Gartenwohnung.
Danke für Tipps! 

Was ist dein Lieblingsort in München und warum?

Das Café Sobi und Lost Weekend in der Maxvorstadt waren es lange Zeit: Beide vereinen, was mir wichtig ist: guten Kaffee, Sojamilch, vegane Kuchen, Bücher und Gemütlichkeit. Seit ich in Thalkirchen wohne, ist mein 2. Wohnzimmer der Kiosk 1917 und auch das Isarfräulein an der Großhesseloher Brücke - und ein kleiner versteckter uriger Biergarten...

Ansonsten: Trails und Wege an der Isar entlang gen Süden.. und die geschwungene Brücke über die Isar nahe dem Flaucher.

Der Königsplatz! Schönster Platz mit italienischem Flair...

Wo fühlst du dich in München den Bergen am nächsten?

Auf den Autobahnen, wenn die Bergspitzen von der Ferne zu sehen sind - und im südlichen Münchner Umland (an den Seen und der Gegend um Sauerlach, Straßlach, ...)

Wo trifft man dich auf keinen Fall?

In sämtlichen Diskotheken, Bars und Clubs - ich stehe lieber früh auf und gehe in die Berge.

Erzähle uns von deiner ersten Erinnerung an die Berge! Weißt du noch, wann du das allererste Mal in den Bergen warst und was du da gemacht hast?

Früher mit meinen Eltern war ich immer in Südtirol wandern.. das hat sich mein Körper wohl all die Jahre gemerkt, so dass ich die gleichen Glücksgefühle jetzt wieder spüren darf.

Die erste Tour vor ca. 7 Jahren war auf die Tegernseer Hütte, die mir als Neuling schon ziemlich Schweiß auf die Stirn getrieben hat ... schließlich ist der kleine Pfad zur Hütte ganz oben relativ abschüssig und ungewohnt für Anfänger.

Was bedeuten die Berge für dich?

Freiheit, Wohlbefinden, Einssein von Körper & Natur.

Was machst du in den Bergen am liebsten und warum?

Wandern, Berglauf und Rennradfahren! Langsames Bergaufgehen könnte ich stundenlang machen, weil es so schön beruhigt - und Rennradfahren ist auf kleinen Passstraßen vor allem in den Dolomiten und Südtirol einfach unschlagbar.

Skifahren habe ich vor 4 Jahren gelernt, weil ich auch im Winter in die Berge wollte.. und es hat sich gelohnt, auch wenn es nach wie vor sehr herausfordernd ist.

Wo ist dein Lieblingsspot in den Bergen?

Puh! Eine unschlagbare Tour war zum "Tajatörl" nahe der Zugspitze. Ansonsten mag ich die Ecke im Zillertal am Schlegeisspeicher sehr gerne, weil es fast hochalpin ist (Teile vom Berliner Höhenweg und zahlreiche andere Wanderwege). Und das kleine, feine und (noch) einsame Pitztal.. und das Kaunertal.

Von wo hat man deiner Meinung nach die schönste Aussicht?

Auf der Aiguille du Midi in Chamonix, Frankreich! Das war mein absolutes Berg-Highlight bisher: auf knapp 3.800m direkt am Mont Blanc (Foto siehe Galerie unten).

Welche Tour muss man unbedingt gemacht haben und warum?

Die Wandertour über's Tajatörl und die Coburger Hütte.
Zum Friesenberghaus im Zillertal.
Zum Gornergrat ab Zermatt.
Wandern zur Medelserhütte in Graubünden.
3-Gipfel-Wanderung im Rofan-Gebirge.

Was nimmst du immer mit in die Berge (in deinem Rucksack) und warum?

Genügend Wasser, immer mindestens 2 Riegel, Brote zum Vespern, erste Hilfe Set, eine wärmere Jacke, Sonnencreme und Sonnenbrille sowie eine Kopfbedeckung.

Was war deine allzeit beste Anschaffung für die Berge und warum?

Diverse Midlayer-Jacken aus Primaloft, dünne Jacken für Windschutz, sonst alles aus Merino - für mich das quasi beste Material am Berg. Und natürlich gute Schuhe!

Was empfiehlst du Neulingen, die in die Berge gehen möchten?

Lieber zu wenig zumuten als zu viel! Und die Tourenbeschreibung gut durchlesen, vor allem bezüglich ausgesetzten Stellen und der wirklichen Länge der Tour. Häufig wird die Wegstrecke und Steigung unterschätzt. Und dann ist man eigentlich schon k.o., muss aber noch eeeeeewig zum Parkplatz weiterlaufen.

Was ist deine größte Herausforderung in den Bergen?

Meine Komfortzone ab und zu zu verschieben, so dass ich dazulerne: beim Skifahren eine etwas steilere Abfahrt nehmen als sonst, mich beim Mountainbike über Stock&Stein zu trauen, usw.

Hast du dir für 2017 etwas Besonderes vorgenommen – und wenn ja, was und warum?

ja! Ich möchte im Kraulschwimmen besser werden, das habe ich erst 2016 gelernt - um nicht mehr nach 20m unterzugehen. Das wäre schon toll 😀

Hast du eine Lebensweisheit / Motto / Spruch, die dich immer begleitet/n?

"Remember why you started."