Eva Beuter

Eva ist 26 Jahre alt und für die Arbeit von Erlangen nach München gezogen. Die studierte Sportökonomin sagt dazu "es hätte mir nichts Besseres passieren können".

Ihre Sommer-Bergliebe, vor allem das Bergsteigen, hat sie durch ihren lieben Freund entdeckt, der sie 2014 auf den ersten Gipfel beim Königssee mitgenommen hat.

Wenn sie nun also nicht gerade am Wochenende von Hütte-zu-Hütte wandert oder auf Skiern die Pisten hinab saust, findet man Eva auf ihrem geliebten Cross Race Rennrad Richtung Starnberger See.

Du wohnst seit 2016 in München. In welchem Stadtteil fühlst du dich am meisten zuhause und warum?

Tatsächlich fühle ich mich hier in Neuhausen richtig wohl, der Hirschgarten und Schloss Nymphenburg sind die besten Plätze um eine Runde Joggen zu gehen oder einfach nur zum Entspannen. Das Glockenbackviertel mag ich auch sehr gerne, ich liebe die tollen Cafés und kleinen individuellen Stores.

Was ist dein Lieblingsort in München und warum?

Der Hirschgarten! Nicht nur weil ich quasi direkt nebenan wohne, sondern weil ich auch ein großer Biergartenfan bin. Es gibt nichts Schöneres als eine gute Brotzeit und eine kühle Radlermaß nach der Arbeit!

Wo fühlst du dich in München den Bergen am nächsten?

In München wahrscheinlich an der Isar, allerdings arbeite ich in Starnberg und genieße ab und an die Mittagspause am See. Dort fühle ich mich - wenn der Föhn stimmt - den Bergen am nächsten.

Wo trifft man dich auf keinen Fall?

In überteuerten Schicki-Micki Bars, Restaurants oder Clubs. Ich bin einfach mehr der Wirtshaustyp 🙂

Erzähle uns von deiner ersten Erinnerung an die Berge! Weißt du noch, wann du das allererste Mal in den Bergen warst und was du da gemacht hast?

Als Kleinkind natürlich beim Skifahren. Aber mein erstes Bergsteigen war 2014 am Königsee. Wir haben eine entspannte Tour mit der Familie meines Freundes gemacht und die schöne Gegend genossen.

Meine erste richtige Hüttenwanderung war dann im selben Jahr noch am Achensee (Erfurter und Bayreuther Hütte), spätestens seit dieser Tour bin ich dem Bergfieber verfallen.

Was bedeuten die Berge für dich?

  • Freiheit
  • Glück und
  • Erholung.

In den Bergen lebt man im Hier und Jetzt und denkt nicht an die Sorgen oder Probleme Zuhause. Es gibt keinen Ort, an dem ich mehr Kraft tanken kann, als in den Bergen.

Was machst du in den Bergen am liebsten und warum?

Brotzeit mit Ausblick 🙂 und Hüttentouren. Ich liebe die Stimmung am Abend auf der urigen Hütte. Und das Essen natürlich, es gibt keine Tour ohne Kässpätzle!

Wo ist dein Lieblingsspot in den Bergen?

Die kanadischen Rocky Mountains. Seit unserem Urlaub letztes Jahr bin ich unsterblich verliebt in diese Gegend! Dort habe ich die bisher schönste Tour meines Lebens gemacht (Berg Lake Trail), die imposantesten Berge und die schönsten Seen gesehen.

Deshalb hat mich auch der Lago di Sorapis in den Dolomiten so sehr begeistert, er erinnert mich einfach an Kanada!

Foto links und zweites unten > Lago di Sorapis
Foto rechts und erstes unten > Moraine Lake

Von wo hat man deiner Meinung nach die schönste Aussicht?

Jeder Gipfel ist einzigartig und bietet immer eine traumhafte Aussicht. Da fällt es schwer den Besten zu benennen. Ich mag das Plateau auf dem Wank sehr gerne und der Ausblick von der Zwölferscharte in den Dolomiten hat mich auch umgehauen.

Was ist dein liebstes Berg-Foto zur Zeit und warum?

Wahrscheinlich wird es immer das Foto vom Moraine Lake in Kanada sein. Aktueller ist das Bild von den Drei-Zinnen bei Sonnenuntergang, es war traumhaft!

Welche Tour muss man unbedingt gemacht haben und warum?

Winter Bergtourentipps
  • Schneeschuhwandern auf dem Dachstein mit Blick auf den Hallstätter See (siehe Foto)
  • Skifahren unbedingt im Zillertal oder auf dem Kitzsteinhorn.
Sommer Bergtourentipps
  • Die Hüttentour im Kleinwalsertal ist eines meiner Highlights. Start in Birgsau oder Faistenoy auf die Mindelheimer Hütte (1. Nacht) dann über den Schrofenpass Richtung Rappenseehütte (2.Nacht) und über die Enzianhütte wieder abwärts.
  • Die Drei Zinnen Umrundung ist auch toll, leider laufen hier aber auch einige Touristen rum und deshalb ist sie nicht ganz so urig.
  • Rad: Vom Spitzingsee über den Schliersee zum Tegernsee ("Drei-Seen-Runde") und über das Valepp wieder zurück. Schöne entspannte Tagestour!

Was nimmst du immer mit in die Berge (in deinem Rucksack) und warum?

  • Meine Kamera darf nicht fehlen.
  • Für den kleinen Hunger Nüsse oder Gummibärchen und
  • der Gipfelschnaps natürlich 😉

Was war deine allzeit beste Anschaffung für die Berge und warum?

Eine dünne Daunenjacke, da es oben schon mal recht kalt werden kann.

Was empfiehlst du Neulingen, die in die Berge gehen möchten?

  1. Die Route sollte gut geplant sein
  2. am Anfang eher mehr Zeit einplanen als angegeben
  3. genug zum Essen mitnehmen

Was ist deine größte Herausforderung in den Bergen?

Vielleicht nicht unbedingt Herausforderung, aber ich bin kein Fan vom Absteigen.

Schlimm genug, dass man runter muss vom Berg, aber meistens sind die Wege nicht besonders schön und die Knie schmerzen ab und an.

Hast du dir für 2017 etwas Besonderes vorgenommen – und wenn ja, was und warum?

Ich möchte unbedingt die Zugspitze besteigen, das am besten natürlich mit ein paar Munich Mountain Girls. Dafür brauche ich aber noch ein bisschen Übung auf dem Klettersteig - und versuche mich dann nächstes Jahr daran.

Hast du eine Lebensweisheit / Motto / Spruch, die dich immer begleitet/n?

"No Rain, No Flowers"

(Auch recht passend für die Berge 😉 )

Liebe Eva, willkommen bei den Munich Mountain Girls! Die Zugspitze werden wir auf jeden Fall gemeinsam besteigen - keine Frage. Wir freuen uns auf viele Abenteuer am Berg mit dir <3

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