Salomon Any Path Your Way | Ein Outdoor Wochenende zur neuen Frauen Kampagne

Weibliche Naturverbundenheit und Draußensein - Die Geschichte der Kampagne

52 Prozent der weltweiten Outdoor-Konsumenten sind Frauen – so eine Umfrage von Salomon. Auch in ihrem Design Center (ADC) in Annecy, in den französischen Alpen, spielen Frauen eine entscheidende Rolle in der Entwicklung von Schuhen, Bekleidung und Ausrüstung für das Outdoor-Sortiment.

Mindestens 15 Frauen sind bei Salomon als Expertinnen für Biomechanik, Passform, Materialien und Produktpraxis tätig - sie alle sind auch selbst aktive Wanderinnen, Kletterinnen, Läuferinnen oder Mountainbikerinnen.

Salomon appelliert an die weibliche Natürlichkeit, an die Stärke und den Mut, an die uralte Naturverbundenheit und intuitive Art zu leben.

"Du bist eine Frau. Du bist schön, genau so wie du bist. Draußen bist du frei, du selbst zu sein. Egal, was du machst, mach’s auf deine Art".

Kampagnenbilder von „Any Path. Your Way.“ zeigen aktive und natürlich Outdoorfrauen, die ihren eigenen Weg auf ihre ganz eigene Art gehen – und gerade durch ihre Natur- und Outdoorverbundenheit, ihr ständiges Draußensein alte Klischees brechen.

Da ist dann der Spruch „eine Frau gehört an den Herd“ mit einem Camping-Outdoor-Kitchen-Foto schnell auf seine grundsätzliche Unsinnigkeit reduziert. Genau das macht die Kampagne für uns relevant – und wir als Munich Mountain Girls und Outdoorfrauen freuen uns, die Message mehr in die Welt zu tragen.

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Ein Outdoor Wochenende im Chiemgau | Sunset Hike im Regen, Hatha Yoga, Kräuterwandern und Outdoorkochen

 

Samstag nachmittags geht es los, bei unstetem Wetter und vorhergesagten Gewittern treffen sich 15 Frauen in Reit im Winkl, um im wunderbaren, alleingelegenen Gut Steinbach zwei Outdoortage mit Salomon zu verbringen.

 

Nach dem Abendessen brechen wir zum Sunset Hike auf, der zu einer feucht-fröhlichen Wanderung bei Regen ohne Sonnenuntergang wird: durch eine nahegelegene Klamm können wir so allerdings gleich die Wasserfestigkeit der neuen Produkte testen.

Das Wetter macht uns allen gar nichts, schließlich sind wir sowieso bei jedem Wetter draußen unterwegs (außer natürlich bei Gewitter, das wäre in den Bergen zu gefährlich).

 

Am nächsten Morgen erwartet uns eine wunderbare Hatha Yoga Stunde, die mit Gesang, Klangschalen, Hand Pan und schönen Gedankenanstößen zum Thema „Frausein“ begleitet wird. Die Yogalehrerin hat bestimmte Körperhaltungen ausgesucht, die die Verbindung zum weiblichen Körper gezielt unterstützen und innere Stärke fördern.

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So sind wir ideal gerüstet für die anstehende Kräuterwanderung, bei der uns Babette die heimischen Almblumen und Kräuter erklärt, die wir danach mit Butter und Quark vermischen – und eine leckere Almbrotzeit bekommen!

Leicht zu verarbeiten sind junge Löwenzahnblätter (einfach waschen und kleinschneiden, die Stengel nicht mitessen), roter Klee (die Blüten, auch im Ganzen!), Gänseblümchen-Blüten und Holunderblüten (können auch fritiert werden, sehr sehr lecker).

Gänseblümchen sind übrigens natürliche Alleskönner! Babette macht aus Gänseblümchen ihr eigenes Gesichtswasser: in Alkohol ansetzen, etwas Rosenwasser und Jojoba Öl dazu – fertig.

 

Spitzwegerichblätter (reizstillend, entzündungshemmend) können ganz easy zu Hustensaft verarbeitet werden: mit dem Nudelholz glätten, damit der Saft austritt. Dann kleinschneiden und mit Honig in einem Glas schichten –fertig.

 

Die schwarze, schöne glockenartige Blüte, die an manchen Wanderwegen wächst, besser nicht anfassen – das ist die tödliche (!) Tollkirsche. Und auch der schnöde Efeu ist giftig, auch wenn er ganz harmlos an vielen Hausfassaden zu finden ist.

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An unserem Ausgangspunkt angekommen, wartet bereits das Lagerfeuer auf uns, auf dem wir vegetarisch grillen: mit Tofu und Champignons gefüllte Zucchini, Kohlrabi mit Schmand und Stockbrot an selbst-gesuchten Haselnuss-ästen.

 

Weiteres Gemüse wie Paprika, Champignons, Zwiebeln und Knobi garen wir im Erdloch: ein ausgehobenes Loch von ca 40 x 50cm ist mit glühenden Kohlen ausgelegt, Steine umrunden die Kohlen. Dann wird das Gemüse auf Alufolie geschichtet (eigentlich könnte man diese auch weglassen und Haselnussblätter verwenden), dann erneut mit Alufolie und Haselnussblättern bedeckt, bis alles dicht verpackt ist.

Zum Schluss die ausgehobene Erde wieder aufschichten und warten. Nach 30-40 Minuten ist alles gegart und kann ausgegraben und verzehrt werden. Ein Hochgenuss! Zimperlich mit Erde sollte frau aber nicht sein, die ist ab und zu als natürliche Zutat mit dabei 😀

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Vielen Dank an Salomon für die Einladung, es war ein wunderbares Outdoor Wochenende ganz im Sinne von weiblicher Naturverbundenheit und Draußensein bei allen Witterungen.

Fotos: Claudia Ziegler 

{ Bezahlte Kooperation | Wir wurden von Salomon eingeladen }

 

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